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Überschrift: Häufig gestellte Fragen

Was bezweckt E.ON Thüringer Energie mit diesem Projekt?

Über welchen Zeitraum erstreckt sich die Testphase?

Wie viele Testfahrer werden gesucht?

Wie kann man sich als Testfahrer bewerben?

Welche Kosten kommen auf die Testfahrer zu?

Welcher Fahrzeugtyp wird getestet?

Wie sind die Testfahrzeuge ausgestattet?

Welche Distanzen kann ich mit dem Testfahrzeug zurücklegen?

Wie wird ein Elektrofahrzeug geladen?

Was für einen Stromanschluss benötige ich für die Aufladung?

Wie lange dauert eine Batterieladung?

Ist eine Schnellladung der Batterien möglich?

Was passiert, wenn unterwegs die Akkus leer sind?

Wie erfahre ich, wo es öffentliche Lademöglichkeiten gibt?

Woher kommt der Strom für die Elektrofahrzeuge?

Wie hoch sind die CO2-Emissionen?

Was kostet mich eine Fahrt mit dem Elektroauto im Vergleich zu einem herkömmlich angetriebenen Fahrzeug?

Wie schnell kann ich mit dem i-MiEV fahren?

Kann man den i-MiEV schon kaufen?

Wie erfolgt die Wartung bzw. Reparatur von Elektroautos?

Wird die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs staatlich gefördert?

 

 

Was bezweckt E.ON Thüringer Energie mit diesem Projekt?

E.ON Thüringer Energie steht neben einer sicheren Versorgung mit Strom, Erdgas und Wärme auch für Innovation. Wir machen uns schon heute Gedanken, wie der Bedarf an Energie auch für künftige Generationen gedeckt werden kann. Neben dem Ausbau der regenerativen Energien gehört dazu auch das Thema Mobilität, welches für viele Menschen täglich eine große Bedeutung hat. Bei der Suche nach alternativen Antriebsenergien sehen wir in der Stromanwendung wesentliche Vorteile. Neben der Kostenersparnis wird sich diese Antriebstechnik vor allem durch ihre Umweltverträglichkeit rechnen. Erst recht, wenn regenerative Energien für den Antrieb genutzt werden. Um diese Technik weiter zu erforschen, Auswirkungen und Anforderungen an die Energienetze und die Energiebereitstellung zu untersuchen, entschieden wir uns im Rahmen dieses Projektes, all dies ausgiebig unter realen Bedingungen zu testen.


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Über welchen Zeitraum erstreckt sich die Testphase?

Die Testphase startet im September 2011 und erstreckt sich über zwei Jahre. Nach dem ersten Jahr werden neue Testfahrer geworben, um möglichst ein breit gefächertes Nutzerverhalten untersuchen zu können.


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Wie viele Testfahrer werden gesucht?

Acht Testfahrer haben die Möglichkeit, für ein Jahr Erfahrungen mit einem Elektroauto zu sammeln und mit uns zu teilen. Nach einem Jahr werden die Fahrzeuge acht neuen Testfahrern für ein weiteres Jahr zur Verfügung gestellt.


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Wie kann man sich als Testfahrer bewerben?

Die Bewerbungsfrist für die erste Testphase (September 2011 bis August 2012) ist bereits abgelaufen.

Im Sommer 2012 startet die zweite Bewerbungsphase für den Testzeitraum September 2012 bis August 2013. Im Sommer 2012 können Sie sich über ein Bewerbungsformular wieder als Testfahrer bewerben. Sie finden rechtzeitig entsprechende Informationen auf dieser Seite.

Möchten Sie ab September 2012, während der zweiten Projektphase, den Elektroantrieb auf Herz und Nieren prüfen und sich bereits heute dafür vormerken lassen?

Dann schicken Sie uns eine E-Mail an elektromobil@eon-thueringerenergie.com und wir informieren Sie rechtzeitig über den Start der Bewerbungsphase im kommenden Sommer.
So entgeht Ihnen der Termin garantiert nicht!


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Welche Kosten kommen auf die Testfahrer zu?

Als Testfahrer haben Sie lediglich die Kosten für den Energieverbrauch, für das Aufladen des Fahrzeugs und die übliche Fahrzeugpflege (Autowäsche, Innenreinigung) zu tragen. Das Fahrzeug, die Versicherung und die Ladestation stellt E.ON Thüringer Energie den Testern für den Testzeitraum kostenlos zur Verfügung. Wir schließen eine Kfz-Haftpflichtversicherung sowie Teil- und Vollkaskoversicherung für das Fahrzeug ab (verbunden mit einer Selbstbeteiligung des Testers: Teilkasko in Höhe von 150 Euro und 300 Euro bei Vollkasko).


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Welcher Fahrzeugtyp wird getestet?

Aufgrund der guten Verfügbarkeit, der sehr guten Serienausstattung sowie dem erfolgreichen Abschneiden bei Tests haben wir uns für den Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) entschieden.


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Wie sind die Testfahrzeuge ausgestattet?

Bei einem Elektrofahrzeug muss man weder auf Sicherheit noch auf Komfort verzichten. Der Mitsubishi i-MiEV zeichnet sich durch folgende Ausstattungsmerkmale aus:
Hohe Standards in der aktiven und passiven Sicherheit: Dazu gehört die patentierte Sicherheitskarosserie „RISE“ (Reinforced Integrated Safety Evolution), in der für einen maximalen Insassenschutz tragende Strukturelemente zu einem Gesamtsystem vernetzt sind. Durch die gezielte Verformung dafür vorgesehener Karosseriebereiche und die strategische Verteilung der eingeleiteten Aufprallenergie bringt dieses Design erhebliche Sicherheitsgewinne in allen möglichen Unfallkonstellationen. Das Hochspannungs-Batteriesystem ist zwischen Vorder- und Hinterachse in die Rahmenstruktur der Karosserie eingebettet und durch einen Gitterrahmen gegen äußere Einwirkungen aus allen Richtungen zusätzlich geschützt. Die Brems- und Rückleuchten verfügen über schnell ansprechende LED-Strahler, die eine optimale Signalwirkung mit reduziertem Energieverbrauch verbinden. Zur vollständigen Sicherheitsausstattung zählen die Sicherheitsfahrgastzelle, Fahrer-, Beifahrerairbags, ABS mit Bremsassistent, das elektronische Stabilitätskontrollsystem „ASC“ sowie ISOFIX Halterungen auf den hinteren Sitzen, Gurtwarner und Wegfahrsperre.

Ein Serienmodell mit Komfortausstattung: Wie es sich für ein Großserienfahrzeug gehört, hat der i-MiEV Ausstattungsmerkmale wie unter anderem Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Außenspiegel sowie Zentralverriegelung mit Fernbedienung.


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Welche Distanzen kann ich mit dem Testfahrzeug zurücklegen?

Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass bis zu 150 Kilometer* mit einer vollen Batterieladung zurückgelegt werden können. Diese Reichweite kann in Abhängigkeit von Fahrstil, Temperatur, eingeschalteten Verbrauchern und Beladung in der Praxis geringer ausfallen.


*Gemessen auf Basis des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ, ECE R101). In Abhängigkeit von individueller Fahrweise, Temperatur, Straßenverhältnisse, Zuladung bzw. Nutzung von Klimaanlage oder Heizung kann sich die Reichweite um bis zu 50% reduzieren.


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Wie wird ein Elektrofahrzeug geladen?

Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladekabel wird eine Verbindung zwischen Fahrzeug und Stromladebox hergestellt.
Für die Langsamladung im Haushalt verbinden Sie das Fahrzeug (rechte Tankklappe) mit dem Kabel an der Stromladebox.


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Was für einen Stromanschluss benötige ich für die Aufladung?

Für die Aufladung ist eine übliche 230-V-Haushaltssteckdose (Schukosteckdose) ausreichend. Wir empfehlen jedoch aus Sicherheitsgründen sich auf die Verwendung der Stromladebox im Haushaltsbereich zu beschränken. Beim Laden eines Elektroautos werden die Steckdosen und Leitungen über mehrere Stunden mit sehr hohen Stromstärken belastet (bis zu 16 Ampere), wofür diese vielfach nicht ausgelegt sind. So besteht die Gefahr von Kabelbrand. Deshalb entwickelten wir eine spezielle Stromladebox für Garage oder Carport, die einen sicheren Ladevorgang gewährleistet. Darüber hinaus überprüft ein Techniker bei der der Installation, ob die Leitungen vor Ort mehrstündiger Belastung standhalten. Zudem gewährleisten unsere Stromladeboxen, dass die Steckdose erst nach Einstecken des Ladekabels unter Spannung gesetzt wird.



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Wie lange dauert eine Batterieladung?

Um eine komplett entladene Batterie über die mitgelieferte Stromladebox wieder voll aufzuladen, werden ca. sechs Stunden benötigt.


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Ist eine Schnellladung der Batterien möglich?

Ja, es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit der Schnellladung. Hierfür ist jedoch ein höherer Anschlusswert notwendig, welcher im privaten Umfeld in der Regel nicht gegeben ist.

Im Rahmen des Projektes ist es für uns jedoch wichtig, das normale Ladeverhalten im „Zuhausebereich“ – die Langsamladung – und deren Auswirkungen auf die Netzinfrastruktur zu testen.


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Was passiert, wenn unterwegs die Akkus leer sind?

Durch eine optische Anzeige des Ladezustandes wird Ihnen ein kritisch niedriger Stand rechtzeitig signalisiert. Zudem wird kurz vor der vollständigen Entleerung ein akustisches Signal zusätzlich darauf hinweisen. Somit haben Sie immer die Möglichkeit, rechtzeitig die Akkus zu laden. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, vor Fahrtantritt den Ladezustand der Akkus zu überprüfen und diese am Ende eines Tages möglichst vollständig wieder aufzuladen.


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Wie erfahre ich, wo es öffentliche Lademöglichkeiten gibt?

Auch wenn das Netz an Elektrotankstellen derzeit noch recht grobmaschig ist, so werden doch täglich neue Elektrotankstellen in Betrieb genommen. Unter www.e-tankstellen-finder.com/Stromtankstellen oder www.lemnet.org finden Sie eine aktuelle Übersicht.

Wir selbst betreiben bereits jeweils eine Stromladesäule in Nohra vor dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC und auf dem Gelände unserer Hauptverwaltung in Erfurt.


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Woher kommt der Strom für die Elektrofahrzeuge?

E.ON Thüringer Energie gewährleistet, dass die während der Testphase von den Fahrzeugen benötigte Strommenge zusätzlich zum bestehenden Stromliefervertrag auch in den drei eigenen Wasserkraftanlagen an der Werra erzeugt wird. Es handelt sich dabei um 100-prozentigen Ökostrom, welcher keinerlei Emissionen freisetzt.


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Wie hoch sind die CO2-Emissionen?

Wird das Elektrofahrzeug ausschließlich mit Ökostrom betrieben, entstehen keinerlei CO2-Emissionen. Wird ein üblicher Strommix bezogen, ist die Höhe der CO2-Emissionen von dessen Zusammensetzung abhängig.


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Was kostet mich eine Fahrt mit dem Elektroauto im Vergleich zu einem herkömmlich angetriebenen Fahrzeug?

Die Fahrzeugakkus haben eine Kapazität von 16 kWh. Bei einem Preis von derzeit 24,42 Cent je kWh (ThüringenStrom.privat) kostet eine Volladung 3,91 Euro. Bei einer möglichen Distanz von 150 km entspricht dies 2,61 Euro auf 100 km. Bei einem mit Benzin betriebenen Fahrzeug kostet der Kraftstoff auf der gleichen Distanz 10,43 Euro (Basis: Verbrauch 7 Liter pro 100 km, Kraftstoffart Super E10 bei 1,49 Euro je Liter).


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Wie schnell kann ich mit dem i-MiEV fahren?

Es sind Geschwindigkeiten bis 130 km/h möglich. Dabei muss man jedoch beachten, dass eine hohe Geschwindigkeit die Reichweite negativ beeinflusst.


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Kann man den i-MiEV schon kaufen?

Ja. Bei Fragen zu Preisen und Lieferzeiten wenden Sie sich bitte an unseren Mitsubishi-Aktionspartner – das Autohaus Flügel in Erfurt.


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Wie erfolgt die Wartung bzw. Reparatur von Elektroautos?

Der Händler, bei dem Sie das Fahrzeug erworben haben, leistet alle während der Garantiezeit und darüber hinaus notwendigen Wartungsarbeiten, um die Zuverlässigkeit des Fahrzeuges zu gewährleisten. Sollte doch einmal eine Reparatur erforderlich sein, wird diese jede zertifizierte Werkstatt ausführen.


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Wird die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs staatlich gefördert?

Elektrofahrzeuge sind ab dem Tag der ersten Zulassung für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.


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