Schmuckgrafik: Rundbogen
Überschrift: Windkraft
Bild: Windkraftanlagen Wurden früher die Windräder für Wasserpumpen und zum Antreiben von Mühlen benutzt, so verwendet man sie heute vorwiegend zur Stromerzeugung. Die Bewegungsenergie des Windes wird von Rotorblättern über ein Getriebe oder direkt an einen Generator weitergegeben und dadurch Strom erzeugt.

Dazu ist aber eine Windgeschwindigkeit von mindestens drei bis vier Metern pro Sekunde erforderlich. Im Jahresdurchschnitt sind solche Werte nur an Meeresküsten, allenfalls in Mittel- und Hochgebirgen anzutreffen. In Thüringen ist diese Voraussetzung nur an wenigen Orten gegeben.
Derzeit deckt die zur Stromerzeugung genutzte Windenergie nur etwa 4,5 Prozent des Gesamtstrombedarfs in Deutschland ab.

Die Windkraftanlagen erzeugen Strom ohne Schadstoffausstoß.

Trotzdem werden sie von manchen Naturschützern als problematisch betrachtet, weil sie das Landschaftsbild stark beeinträchtigen. Ein weiteres Problem ist die hohe Geräuschkulisse. (Daher sind auch 400 Meter Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Wohnbauten vorgeschrieben.)

 

Die Bedeutung der erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung wird auch in Zukunft stetig zunehmen. Deshalb hat sich E.ON Thüringer Energie entschieden, in die Stromerzeugung durch Windkraft einzusteigen. Das Unternehmen betreibt drei eigene Windkraftanlage im Windpark Neukirchen (Wartburgkreis) sowie in Forstwolfersdorf (Landkreis Greiz) mit einer elektrischen Leistung von je 1,3 MW bzw. 1,5 MW.

 

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